Phönomenal!. Durch eine Steigerung seiner persönlichen Bestleistung auf 7,19 Meter kehrte Alexander Mann vom TSV Ochenbruck von den Deutschen U18-Leichtathletik-Meisterschaften im Bochumer Lohrheidestadion mit einer Bronzemedaille im Weitsprung und der damit verbundenen Nominierung für die U18-Europameisterschaften in einer Woche in Rieti/Italien zurück.
Der Beginn des Wettkampfes begann allerdings mit zwei ungültigen Versuchen mehr als dramatisch, was seinem Trainer Norbert Wörlein wohl einige grauen Haare bescherte. Es musste nun im dritten Durchgang nicht nur ein gültiger Sprung her, sondern auch eine anständige Weite, um unter die ersten Acht zu gelangen, was drei weitere Versuche bedeuten würde. Dies gelang ihm dann mit einem ordentlichen Sprung auf 6,97 Metern, wodurch er sicher in den Endkampf unter die besten Acht gelangte.
Jetzt konnte er befreit aufspringen und legte alles in die nächsten Versuche. Der vierte Durchgang war wieder noch knapp übertreten. Im fünften Durchgang hat dann jedoch alles gepasst, er traf genau das Brett und erreichte bei leichtem Rückenwind von +0,6 m/s 7,19 Meter. Im sechsten Versuch bestätigte er diese Leistung noch einmal mit erzielten 7,14 Metern, was ebenso zum dritten Platz gereicht hätte.
Zu diesem Zeitpunkt war die Nominierung zur U18-Europameisterschaft in Rieti aber noch nicht sicher, da neben der Norm von 7,10 Meter die beiden Erstplatzierten der Deutschen Meisterschaft nominiert werden. Der vor ihm auf dem zweiten Platz mit 7,28 Metern platzierte Felix Remmele aus Bürstadt war jedoch auch einen Tag später einer der beiden Titelaspiranten im Dreisprung. Dem wurde er auch gerecht und er holte sich dort den Titel und entschied sich, auch als eigentlicher Dreispringer, in dieser Disziplin bei der Europameisterschaft zu starten. So war der Weg für Alexander Mann als Nachrücker dann im Weitsprung frei.
Nachdem sich Alexander in diesem Jahr nun bereits um satte 49 Zentimeter gegenüber erzielten 6,70 Metern in 2025 gesteigert hatte, brachte ihm diese Leistungssteigerung nun auch die Aufnahme ab Oktober in den Nachwuchs-Nationalkader NK1 der männlichen Jugend in Weitsprung ein.
Mit dieser Leistung tritt er nun auch in die Fußstapfen seiner beiden Trainingskamerad:innen Hannah Wörlein und Jakob Kemminer, welche ebenso bereits Nationalkaderaufnahmen und internationale Normen und Erfolge erzielt haben. Dies zeugt von einem sehr hohen Niveau in der erfolgreichen Trainingsgruppe des TSV Ochenbruck.