Leichtathletik – Eine Macht in Franken!

Mit phänomenalen 10 Titeln kehrten die Leichtathleten des TSV Ochenbruck von den diesjährigen Mittelfränkischen Einzelmeisterschaften aus Herzogenaurach zurück und erreichten damit ein Ergebnis, das es so in der Historie des Vereins noch nicht gegeben hat.
Die fleißigste Titelsammlerin war wie gewohnt die amtierende Bayerische Hallenmehrkampfmeisterin Hannah Wörlein in der W15, sie konnte bei vier Starts alle vier Titel einheimsen und zeigte so ihre Vielseitigkeit: im Weitsprung mit 5,54 m, über 100 m in 12,85 sec, über 80 m Hürden in 12,38 sec und eine Altersklasse höher auch über 200 m in 26,24 sec. Im Weitsprung errang sie dabei noch nebenbei die Norm für die diesjährigen deutschen U16-Meisterschaften in Bremen im Juli.
In nichts nach stand ihr Jakob Kemminer in der M12, er erreichte bei drei Starts ebenso alle drei Titel: über 75 m in 9,86 sec, im Weitsprung mit 5,07 m und über 60 m Hürden in 10,38 sec.
Zwei Titel errang Peter Medved in der M13 über die 75 m in 10,36 sec und im Ballwuf mit 45 m. Hier konnte er sich erst im letzten Versuch mit knapp einem Meter Vorsprung in einem spannenden Fight gegen seinen Vereinskameraden Tobias Wörlein durchsetzen. Im Hochsprung erreichte er noch einen guten vierten Platz mit 1,38 m.
Einen Titel, dafür aber den am meisten bejubelten, errang Tobias Wörlein, ebenso in der M13, im Hochsprung mit 1,47 m. Der Zweitplatzierte aus Hersbruck hatte zwar am Schluss die gleiche Höhe wie Tobias stehen, hatte jedoch im Wettbewerb einen Fehlversuch mehr auf dem Konto. Einen knappen zweiten Platz erreichte Tobias noch im Ballwurf mit 44 m und zwei ebenso respektable fünfte Plätze im Weitsprung mit 4,22 m und im Speerwurf mit 26,75 m.
Weitere zweite Plätze erreichte noch Konstanze Lang in der Frauenklasse im Speerwurf mit sehr guten 35,56 m und Marc Sulzberger über 800 m in 2:36,27 sec. Marc zeigte ein mutiges Rennen und konnte beweisen, dass er sich nun langsam zu einem 800 m-Spezialisten entwickelt. Einen dritten Platz errang er noch im Hochsprung mit 1,38 m und einen fünften Platz über 80 m Hürden in 11,29.
Herausheben muss man auch noch die Leistungen von Amanda Alexander in der W12: Sie erreichte bei drei Starts einen zweiten Platz im Hochsprung mit 1,35 m, einen dritten Platz über 60 m Hürden in 11,37 sec und einen vierten Platz über 75 m in 10.93 sec.
Stark verbessert zeigte sich auch Rebecca Wilimsky in der W12, sie errang eine dritten Platz im Speerwurf mit 20,00 m und einen sechsten Platz über 75 m in 11,11 sec.
Weitere gute Ergebnisse errangen noch bei Ihrem Wettkampfdebüt Melanie Kneißl in der Frauenklasse mit einem siebten Platz über 100 m in 14,13 sec und einem viertem Platz über 200m in 28,78 sec, Sarah Feuerstein in der W15 mit einem dritten Platz beim Kugelstoßen in 8,30 m, Lea Schmid in der W14 mit einem achten Platz über 100 m in 13,80 sec, Lara Groß in der W13 mit zwei sechsten Plätzen im Ballwurf mit 28,00 m und im Speerwurf mit 20,00 m, Dilara Öztürk in der W13 mit einem siebten Platz über 75 m in 11,05 sec und Celina Gawatsch in der W12 mit einem achtem Platz über 75 m in 11,22 sec.
Alle Teilnehmer errangen dabei fast überall Bestleistungen und zeigten eine geschlossene Mannschaftsleistung indem sie sich überall gegenseitig anfeuerten.

2019-06-09T19:53:23+02:00